Angewandte partizipative Soziale Diagnostik

      
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Die auf den folgenden Seiten vorgestellten sozialdiagnostischen Methoden haben sich in unserer täglichen Arbeit als Sozialarbeiter bewährt. Wir wenden seit einigen Jahren die Soziale Diagnostik in differenten (ambulant, sowie stationär) Bereichen der Suchtkrankenhilfe und in der psychiatrischen Grundversorgung an.

 

                                  


Wir interpretieren den Begriff Diagnose als Entscheidung durch Erkenntnis und wollen, dass der Adressat und der Sozialarbeiter Entscheidungen anhand von partizipativ gewonnener Erkenntnisse dialogisch treffen. Die auf den folgenden Seiten vorgestellten Methoden sollen also dem Adressat die Möglichkeit bieten einen Erkenntnisgewinn auf verschiedenen Gebieten zu erzielen, um anhand dieses Erkenntnisgewinn Entscheidungen fundierter treffen zu können sowie Veränderungen in Gang zu bringen.

 

                                         


Bei einer partizipativen Anwendung dieser Methoden entsteht eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Der Adressat hat die Möglichkeit ausgewählte Zusammenhänge in seinem bisherigen Leben genauer zu betrachten und Erkenntnisse daraus gewinnen zu können. Der Sozialarbeiter hat die Möglichkeit an diesem Prozess Teil zu haben und den Adressaten besser in seinen Handlungen zu verstehen.

 

Die Darstellung der Methoden setzt den Schwerpunkt auf die praktische Anwendung. Wir wollen auf diesen Seiten den täglichen Einsatz der Instrumente darstellen und verweisen auf den entsprechenden Seiten auf weiterführende Literatur und Links.

Die von uns angewendeten Methoden werden gemeinsam mit den Klienten erarbeitet, eine Ausnahme stellt hierbei nur die Dramaturgie dar, die ein reines Beobachtungstool darstellt.

 

Wir verstehen die Soziale Diagnostik als Kommunikationstool auf den verschiedenen Ebenen des Berufsfelds der Sozialen Arbeit. Sie fördert die Kommunikation zwischen Sozialarbeiter und Adressat ebenso wie sie in der interdisziplinären und transdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Professionen und Institutionen neue bildgebende Akzente setzt.

 

Zu Gunsten der einfachen Lesbarkeit der Texte, verwenden wir auf diesen Seiten hauptsächlich die männliche Form, was keinesfalls eine Benachteiligung der weiblichen Form implizieren soll. So sind grundsätzlich jeweils Frauen und Männer gemeint und sollen sich auch angesprochen fühlen.